Archiv 2014

Exkursion in die Rheinmetropole

 

Eine 23-köpfige Gruppe des TC RW Troisdorf hatte sich auf Initiative von Udo Blum am Troisdorfer Bahnhof eingefunden, um die Stadt Köln näher kennenzulernen bzw. alte Erinnerungen wieder aufzufrischen, und zwar durch eine geführte Busrundfahrt.

Es war Samstag, der 25. Oktober 2014, als um 10.18 Uhr der Regionalexpress in den Bahnhof einlief. Wir alle staunten nicht schlecht, einen derart bis auf den letzten Stehplatz überfüllten Zug vor uns zu sehen. Wo wollten die Leute denn alle hin? Es kostete schon einige Mühe, um den Zug überhaupt betreten zu können und einen Stehplatz zu ergattern. Umfallen konnte hier keiner! Auf dem Bahnsteig im Kölner Hauptbahnhof war es mit dem Gedränge nicht viel anders. Man musste sich mit viel Geschick einen Weg durch die vielen Reisenden, die z.T. mit Fahrrädern oder Kinderwagen unterwegs waren, hindurchbahnen. Als wir schließlich auf der weitläufigen Domplatte den Kardinal-Höffner-Platz erreichten, standen wir vor dem Kölner Tourismus Informationsbüro und waren froh, dass alle 23 Teilnehmer trotz des Gedränges wieder zusammengefunden hatten.

Hier startete nun die von Udo Blum organisierte zweistündige Busrundfahrt, eine anschauliche Zeitreise durch Köln von der Römerzeit bis heute. Begleitet und moderiert wurde die Fahrt von Dr. McNeill, einem extra von uns gewünschten Stadtführer. Wir wissen alle, dass der Erfolg einer solchen Tour ganz wesentlich von der Qualität und der Persönlichkeit des Reiseleiters abhängt. Und da Dr. McNeill schon einmal eine Gruppe von RW Troisdorf sehr erfolgreich durch den Kölner Dom geführt hatte, wollten wir an diesen Erfolg anknüpfen. Im Nachhinein kann man sagen, dass diese Personalentscheidung goldrichtig war. Wir erlebten mit ihm eine sehr unterhaltsame und äußerst informative Stadtrundfahrt quer durch die beeindruckende Rheinmetropole. Passend zum jeweiligen Blick aus dem Fenster gab er uns Informationen, Hintergrundberichte, erläuterte geschichtliche oder wirtschaftliche Zusammenhänge, erklärte kulturgeschichtliche und architektonische Details oder erzählte Anekdoten und Legenden. Es war sehr angenehm, seiner deutlichen und gut artikulierten Aussprache zuzuhören. Authentisch, aber auch amüsant und lustig wirkte es, wenn er so manche Geschichte oder Erklärung in unserer kölschen Mundart wiedergab, wie z.B. die von Tünnes und Schäl oder die Ableitung, woher der Ausdruck „die schäl Sick“ stammt. Der Kölner Dom gehört ja zum Weltkulturerbe und ist eine Kathedrale der Superlative. Er ist gleichzeitig Wahrzeichen und Mittelpunkt der Rheinmetropole. Für den Zeitpunkt der Grundsteinlegung verriet uns Dr. McNeill eine kleine Eselsbrücke: Man beginnt mit der 1 und verdoppelt immer weiter. So erhält man das Jahr 1248.

Mit dem Bus ging es bei unserer individuellen Tour vorbei an den Zeugen des römischen und mittelalterlichen Kölns, an den Resten der damals 7,5 km langen und 7,80 m hohen Stadtmauer und an Stadttoren, wie z.B. dem Eigelsteintor im Norden und dem Severinstor am Chlodwigsplatz im Süden. Die Römer haben das Stadtbild besonders geprägt, aber auch die folgenden Epochen vom Mittelalter über Gotik bis hin zur Renaissance und Barock haben hier markante Spuren hinterlassen. Im 13. und 14. Jahrhundert war die Rheinmetropole auch ein außerordentlich wichtiges Handelszentrum.

Von der Bastei aus ging es auf die Zoobrücke, über die eine Seilschwebebahn führt, die vier Tage vor unserer Tour besondere Berühmtheit erfuhr, als nämlich in einer spektakulären Rettungsaktion eine vierköpfige Familie aus einer verunglückten Gondel befreit wurden musste.

Durch die inzwischen modernisierten Stadtteile Kalk und Deutz führte uns der Weg vorbei an der Lanxess-Arena zum Ottoplatz. Hier befindet sich der Bahnhof Deutz-Messe, und auf seinem Vorplatz erinnert ein Denkmal an die bedeutende Erfindung von Nikolaus August Otto, der 1876 in Köln den Viertakt-Verbrennungsmotor entwickelte. Einige Meter weiter steht das umstrittene Triangle-Panorama Hochhaus, von dessen oberster Etage man den wohl schönsten Ausblick auf ganz Köln genießen kann.

Am Kennedy-Ufer, direkt neben dem 5-Sterne-Hotel Hyatt Regency, machten wir einen Stopp und betraten die Panorama Plattform, von der man die Hohenzollernbrücke, den Dom und das gesamte Panorama der Stadt erblicken kann. Von dieser herrlichen Aussicht ist man überwältigt. Dr. McNeill ließ uns zuerst die phantastische Aussicht genießen. Dann erklärte er jeden Kirchturm und viele markante Gebäude von Nord bis Süd. Dabei konnte man erkennen, über welche Vielfalt von Detailkenntnissen, Fakten und Zahlen unser Guide verfügt. Natürlich erwähnte er auch die individuell verzierten Liebesschlösser, die zu Tausenden am Geländer der Hohenzollernbrücke befestigt sind. „Auf der anderen Seite der Brücke hängen auch viele Schlösser, und zwar von Liebespaaren der sog. anderen Seite“, wusste Dr. McNeill zu berichten. Das weiß natürlich nicht jeder. Aber dass er sich damit gut auskannte, hatten wir schon vermutet. Hoch über uns am Ende der Brücke thront das Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I., der 1861 zunächst König von Preußen und 1871 erster Deutscher Kaiser wurde. Er starb im Dreikaiserjahr 1888.

Wenn man über die Severinsbrücke zurück zum linksrheinischen Teil von Köln fährt, weiß man vor lauter Sehenswürdigkeiten gar nicht, wohin man zuerst schauen soll. Auf der rechten Seite erblickt man das herrliche Panorama vom Dom, Groß St. Martin, Altstadt, Rathaus bis hin zum Schokoladenmuseum und links genießt man den Blick auf den alten Hafen und die modernen Kranhäuser.

Eine Stadtführung durch Köln kann natürlich nicht absolviert werden, ohne den Namen Konrad Adenauer zu erwähnen. Er war lange Jahre Oberbürgermeister von Köln und von 1949 bis 1963 erster Bundeskanzler der BRD.

Sein sehr gut gelungenes Denkmal von 1991 steht direkt neben der Kirche St. Aposteln am Neumarkt.

Da sich unser Stadtführer besonders auf Kirchen spezialisiert hat, freute er sich, als nach der Kirche St. Pantaleon gefragt wurde. Diese eindrucksvolle Kirche im SW der Innenstadt zählt zu den ältesten Sakralbauten in Köln. In dieser ottonischen Saalkirche befindet sich die Grabstätte der byzantinischen Kaiserin Theophanu.

Unsere imposante und beeindruckende Stadtrundfahrt endete am Neumarkt, wo unser Blick auf das Reiterdenkmal zu Ehren des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm III. fiel. Diese Reiterstatue wurde 1878 vom deutschen Kaiser Wilhelm I. eingeweiht. Dr. McNeill gab hier folgende allgemeine Erläuterung: Wenn ein Pferd nur ein Bein anhebt, ist der zu ehrende Reiter bereits gestorben, hebt es beide Vorderbeine hoch, ist er in der Schlacht gefallen. Sind alle vier Beine auf dem Boden, so lebt der Reiter noch. Wir ergänzten schmunzelnd: Sind sechs Füße auf dem Boden, dann hat der Reiter einen Esel erwischt.

Zum Abschluss und Ausklang des Tagesausfluges kehrten wir beim Päffgen ein. Udo hatte in diesem traditionsreichen „Bierhaus en d’r Salzgass“ einen Tisch für uns reservieren lassen, und so konnten wir hier in toller und gemütlicher Altstadt-Atmosphäre zum Glas Kölsch auch etwas Herzhaftes essen. Als Uwe Maaß beim Köbes sein Gericht „Himmel und Äd“ und v.a. den Koch loben wollte, antwortete dieser ganz trocken: „Sie müssen erst mal hier essen kommen, wenn der Koch nüchtern ist.“

Anschließend ging es dann wieder mit einem Regionalexpress nach Troisdorf zurück, der Gott sei Dank schön leer war, sodass jeder einen Sitzplatz bekam.

Im Namen der gesamten Gruppe möchte ich unserem Präsidenten Udo Blum ganz herzlich für die Initiative und Organisation des sehr gelungenen Tagesausfluges nach Köln danke sagen. Ich hatte den Eindruck, dass diese Exkursion allen Teilnehmern sehr gut gefallen hat und dass wir diesen Tag in sehr guter Erinnerung behalten

 

Walter Stark 30.10.2014

Unsere Juniorinnen haben bei der Finalrunde des 26. TVM-Oberliga-Wintercup 2013/14 den zweiten Platz belegt.
Durch tolle sportliche Leistungen konnten sich Hannah Fluhrer, Franziska Nobis, Lisa-Marie Hellweg und Lisa Kirr hinter dem Team von Stadion RW Köln platzieren, vor RTHC Bayer Leverkusen und TC RW Hangelar.
Oliver Seidenberg

Dominic Schuh

gelingt der Sprung auf die U14 Tenniseurope-Rangliste

Durch seinen Erfolg beim Turnier in Kópavogur/Island wird er nun auf Position 576 im TE-U14-Ranking geführt.

 

Auch auf der amerikanischen Jugendrangliste konnte sich Dominic plazieren.

Oliver Seidenberg

Erfolgreiches Abschneiden der tct-Aktiven bei den Jugend-Hallen-Verbandsmeisterschaften.

Bei den U 11/12 JHVM erreichte Joaquin Mersch das Finale der U 12-Junioren, wo er sich am Ende knapp geschlagen geben musste. Leon Kaufmann belegte hier den vierten Platz.

Bei den U 12-Juniorinnen errang Lina Donauer den dritten Platz, gefolgt von Marie van Bracht, die aufgrund eines Handicaps das Match leider nicht zu Ende spielen konnte.

Die tct-Aktiven zeigten tolle Leistungen, die Formkurve geht weiter nach oben.

Oliver Seidenberg

 

Erfolgreiches Abschneiden der tct-Aktiven bei den Jugend-Hallen-Verbandsmeisterschaften-Teil 2

Bei den U 14-Juniorinnen stellte Jana Raupach deutlich unter Beweis, warum sie an Position eins gesetzt war. Sie gewann souverän ihre Konkurrenz. Bei den Junioren U 14  kam Dominic Schuh als Ungesetzter bis ins Finale. Dort musste er sich lediglich dem top Gesetzten geschlagen geben.

Bei den U 16-Juniorinnen spielte sich Chiara Tomasetti auch ins Finale, wo sie ebenfalls der Nummer eins unterlag. Hier kam Hannah Fluhrer ins Halbfinale.

Bei den U16-Junioren musste sich Lennard Neumann erst im Halbfinale geschlagen geben.

Wir gratulieren allen tct-Aktiven recht herzlich für ihre starken Leistungen.

Oliver Seidenberg

Anna Lena Sohmer, Marie van Bracht, Lina Donauer

Bei den Jugend-Bezirksmeisterschaften ist Rot-Weiß Troisdorf erfolgreichster Club. In 7 von 11 Endspielen waren wir mit 10 Teilnehmer(innen) vertreten.

Ergebnisse:

Knaben U10 Sieger Arne Bastian Sohmer

Knaben U12 Sieger Leon Kaufmann, Finalist Joaquim Mersch

Knaben U14 Finalist Marius Riedel

Junioren U16 Finalist Kaspar Strunk

Junioren U18 Sieger Niklas Kühn, Finalist Alexander Kuhn

Mädchen U12 Siegerin Marie van Bracht, Finalistin Lina Donauer

Mädchen U14 Siegerin Anna Lena Sohmer

Nikolas Walterscheid-Tukic holt seinen zweiten Weltranglisten-Punkt

Beim Future in Bol/Kroatien konnte Nikolas die erste Runde nach hartem Kampf gewinnen und sich somit einen weiteren ATP-Weltranglistenpunkt sichern.

 

Nikolas Walterscheid-Tukic holt seinen ersten Weltranglisten-Punkt
Unser Spitzenspieler Nikolas hat beim Future in Kish/Iran den Serben Mrakovic glatt in zwei Sätzen bezwungen, ehe er dem an zwei gesetzten Franzosen Vaisse unterlegen war. Ein wichtiger Schritt ist getan, weitere werden in der Zukunft sicherlich folgen.

Bravo, Nikolas, wir gratulieren Dir und drücken Dir für die Zukunft "unsere" Daumen!

Oliver Seidenberg

 

Kai Schumann

01. und 04. August 2014

 

Dreharbeiten für die ZDF Krimiserie Heldt bei Rot-Weiß

 

Das Clubhaus, der Parkplatz und die Terrasse waren Schauplatz für Aufnahmen der ZDF-Serie Heldt.

Um Schauspieler Kai Schumann in der Hauptrolle als Kommissar Heldt war ein Team von ca. 50 Mitarbeiter(innen) mit den Aufnahmen beschäftigt.

Hot Jazz GmbH

03. August 2014

 

Jazz Frühschoppen mit der

 Hot Jazz GmbH

 

Auch der Regen konnte die Stimmung nicht trüben. Über 80 Gäste waren am 03. August begeistert von dem tollen Programm der Hot Jazz GmbH. Unterhaltung pur über drei Stunden. Wir freuen uns schon auf den nächsten Auftritt im Sommer 2015.

Tag der offenen Tür beim Tennisclub Rot-Weiß Troisdorf

Am Sonntag, den 8. Juni 2014 von 11.00 bis 16.00 Uhr, bietet der Tennisclub Rot-Weiß Troisdorf auf der Clubanlage in der Carl-Diem-Straße 2 einen Tag der offenen Tür an.

Um allen Altersklassen das Tennisspielen näher zu bringen, bietet der Tennisclub Rot-Weiß Troisdorf einen Tag der offenen Tür und ein unterhaltsames Programm an.

Zudem werden günstige Einstiegskonditionen angeboten: Wer sich am Tag der offenen Tür anmeldet, kann für € 50 eine Mitgliedschaft für den Rest des Jahres erwerben.

Hier das Programm:

11.00 Uhr: Begrüßung und Willkommens-Getränk.

11.15 bis 14.00 Uhr: Kinderprogramm mit einer Olympiade (Golf-Putten, Cricket, Tauziehen, Ziel-Treffen, Sackhüpfen, Eierlaufen etc.). Außerdem gibt es eine Schmink-Ecke für Kids sowie einen Flohmarkt.

Parallel findet ein Maxi-Cup-Turnier statt. Hier können Kinder und Eltern dem jüngsten Nachwuchs beim Tennisspielen zusehen.

Gegen 14.30 Uhr: kurze Trainings-Demos für Breitensport und Leistungssport.  

Anschließend Familien-Demo und gemeinsames Training für alle Alter- und Spielklassen. Spätestens ab 16.00 Uhr, wenn gewünscht auch schon früher, können Interessierte natürlich auch selber dem „weißen Sport“ nachgehen. Fachkundige Trainer stehen für die ersten Ballwechsel bereit.

Wichtig: alle Interessierten müssen Sportschuhe mit normaler Profilsohle (keine Laufschuhe) mitbringen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einfach vorbeikommen und einen tollen Tag genießen.

A. Rader